Archive for Februar 8th, 2010

Blogger.com Blogs in WordPress importieren – Workflow

An diesem Wochenende durfte ich Bestandteil einer sehr netten Runde voller SEM’S und Webanalysten sein. Zwischenzeitlich kam eine interessante Frage hoch, die ich hier mal versuche zu beantworten. Wie importiere ich einen Blog von Blogger.com nach WordPress?

Zu erst sollte man sich einen Provider bzw. Hoster suchen, der anständige Hardware liefert und permanente Laufzeiten garantiert. Ist diese Aufgabe bewältigt, kann es eigentlich auch schon los gehen. Als erstes wird das WordPress mit der dazugehörigen MySql-Datenbank aufgesetzt. Diese Aufgabe kann relativ einfach bewältigt werden, da viele Provider das schon im “klickmich zusammen Verfahren” anbieten.

Nachdem das WordPress Blog erfolgreich installiert wurde, muss man sich für den Import von Blogger.com zu WordPress im Backend anmelden. Angekommen im WordPress-Backend, findet man eine Menüleiste im linken Contentbereich. Dort gibt es u.  a. den Menüpunkt “Werkzeuge”.

Als weiteren Untermenü- Punkt sollte zum Import “Daten importieren” ausgewählt werden. Hier bekommt man eine Auswahl angezeigt, die es ermöglicht, das Medium auszuwählen, aus dem importiert werden soll.

Grundvoraussetzung  eines Imports von Blogger.com nach WordPress ist ein Goolge-Konto. Ich glaube das ist bei der Person, die diese Frage gestellt hat, vorhanden. :wink:

Jetzt muss nur noch eine Autorisierung stattfinden (siehe Bild oben) und dann kann der Import starten. Für die Bilder gibt es ein weiteres WordPress Plugin, welches die Bilder aus dem Content der Bogger.com Instanz in ein WordPress Verzeichnis kopiert. Leider müssen interne und externe Verlinkungen händisch nachgepflegt werden. für eventuelle Weiterleitung (301) muss dann noch die .htaccess Datei angepasst werden. Bei großeren Import-Szenarien bleibt def. zu überlegen, ob der Aufwand sich lohnt. Wichtig zu erwähnen wäre vielleicht noch die Tatsache, dass die BlogSpot-Instanz unberührt bleibt. Ein Zeitaufwand für einen großen Import wie beispielsweise die Instanz  Web Analytics Inside würde ich pauschal mal 1,5 Tage veranschlagen, bis Template, Permalinks und Datenbank etc. valide angepasst sind. Nach meiner Erfahrung könnten noch individuelle Anforderungen hinzu kommen, dass ist aber Abhängig von den einzelnen WordPress- und Blogger.com-Instanzen.

Think about… :wink:

Validen HTML Code für Suchmaschinen und Browser liefern

Auf Grund der kommenden Änderungen in Sachen Suchmaschinen wird es noch wichtiger, dass eine HTML Seite validen HTML-Code für eine Suchmaschine liefert. Wie kann ich meine Seite validieren? Ich empfehle den W3C Markup Validation Service

Hierzu gibt es verschiedene Tools. Ich denke, dass so ziemlich jeder Webdeveloper mit einem Firefox-Browser unterwegs ist. Für den Morzilla Browser Firfox gibt hunderte von Plugins, die als AddOn installiert werden können. Ich nutze im Firefox u.  a. das Plugin “Webdeveloper 1.1.8″. Hier gibt es eine schöne Möglichkeit, den eigenen HTML Quelltext zu validieren. Die Validierungsmöglichkeit ist unter dem Menüpunkt Extras -> HTML Validieren platziert. An dieser Stelle kann aber auch CSS Code und Feeds validiert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist direkt im W3C Markup Validations Service die eigene Seite zu validieren. Hier gibt es drei arten der Validation

1. Validate by direct input – Quellcode direkt per copy and paste validieren

2. Validate by Fileupload – die erstellte HTML Datei direkt hochladen und validieren

3. Validate by URL – die URL der zu validieren Seite angeben

Nach einer Validierung des HTML Quelltextes werden die Fehler im Code sichtbar und können “Step by Step” abgearbeitet werden. Für die Zukunft wird sich der Aufwand lohnen. Wer scharf auf eine Zertifikation ist, der kann sich

Valid XHTML 1.0 Transitional

oder

Valid XHTML 1.0 Transitional

Stempel setzten. Der wird allerdings nur ausgeliefert, wenn die HTML-Seite Fehlerfrei validiert ist. Siehe Bild oben… :wink:

HTML5 aus SEO-Sicht

Grundsätzlich lag in der HTML 4.01 Periode der Schwerpunkt auf der Darstellung von statischem Content. HTML5 wird in den kommenden Perioden zunehmend mediealen- und dynamischen Content darstellen können.

Ich stelle mir natürlich die Frage, wie es sich zukünftig in Sachen SEO und HTML5 verhalten wird. Hierzu habe ich ein paar Gedanken, denen ich mal freien Lauf lassen möchte. Nach meinen Recherchen und bisherigen Informationen wird sich das Boxmodell durch die neuen HTML5- Strukturen erledigt haben. Angenommen wir haben aus SEO-Sicht eine WordPress- oder TYPO3 Seite mit einer Sitebar, so wurde diese mit einem DIV Container beispielsweise mit <div id=”side”></div> via CSS strukturiert und platziert.

In HTML5 stellt neue eigene Strukturelemente bereit. So wird eine Sitebar in HTML mit dem Element aside platziert. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung könnte es jetzt noch interessanter werden, weil der Content durch die neuen Strukturelemente klarer klassifiziert werden könnte. Das wiederum würde sich auch mit dem aktuellen Thema “Ladezeiten” einer HTML Seite decken. Liefere ich also durchstrukturierten Quellcode für eine Suchmaschine aus, so ist diese in der Lage, klassifiziert und strukturiert zu crawlen.

Fazit

Für mich ist zukünftig interessant zu wissen, welche Gewichtung die einzelnen HTML5 Elemente aus Sicht einer Suchmaschine bekommen werden und lohnt sich mittelfristig ein Umstieg auf HTML5. Fakt ist aber, dass der Einsatz von HTML5 derzeit noch keine Auswirkungen auf das Ranking einer HTML  Seite zu haben scheint.