Adobe schließt Securitybug in Reader und Acrobat
Adobe bring einen weiteren Patch – Adobe Reader 9.1 – für Mac und Windows heraus. Was war passiert?
In den vorherigen Versionen war es möglich, durch manipulierte PDF-Dokumente “bösen” Code einzuschleusen. Der Adobe-Bug war bereits seit Januar 2009 bekannt. einen Exploid hierzu wurde mitte Februar 2009 auf verschiedenen Seiten nachgereicht. Der Fehler trat beim Dekodieren sogenannter JBIG2-Streams auf, sprich ein PDF beinhaltete ein z.B. Bild in komprimierter Form.
Der Bug war sogar so exellent, dass der Anwender nicht einmal die “manipulierte” PDF-Datei öffnen musste. Ausreichend war die Gegenwart der Datei auf der Festplatte. Der grund hierfür, so IT Security Professional Didier Stevens, sei eine Verknüpfung der Adobe-PDF-Komponente (AcroRdIF.dll) zur Windows Indexing Engine.
Weitere Securityupdates für die Reader und Acrobat sind mitte März 2009 geplant.