NIKON D5000 – Einstiegs -DSLR mit Tücken.
Die Nikon D5000 ist eine gute Entscheidung, wenn es um den Einstieg in die DSLR-Welt geht. Aber ambitionierte Hobbyfotografen werden nicht glücklich mit Ihr.
Vor ein paar Tagen hatte ich die Möglichkeit, eine Nikon D5000 in die Finger zu bekommen, da in meinem Bekanntenkreis die Kaufentscheidung auf diese DSLR gefallen war. Bei dem erste Eindruck ist mir sofort die Kameraabmesungen aufgefallen. Durch die kompakte Größe ist fällt die Nikon D5000 recht klein gegen die Nikon D90 aus. So dürfte für viele Fotografen der Griffwulst auf der linken Seite des Gehäuses zu klein greaten sein. ICh bin mit meinen Händen zwar kein Maßstab, aber hier bleibt für die Masse wohl nur Platz für drei Finger. Für die Handlichkeit ein absolutes Manko!
Bedienung und Ausstattung
Gegenüber den größeren Brüdern bietet die Nikon D5000 nur ein Einstellrad zur Parametereingabe auf der Kamerarückseite. Das war für mich als Nikon D90-Hobbyfotograf schon mal sehr gewöhnungsbedürftig. Das typische 4-Wege-Bedienfeld hat die D5000 jedoch mitbekommen. Eine Neuheit bei den Nikon D-Modellen ist der 2,7 Zoll Schwenkmonitor. Das Teil mag in gewissen Situationen wohl ganz praktisch sein, hat aber für meine Begriffe in der ambitionierten Hobby- und Profifotografie nichts verloren. Für mich ist das nur ein Bauteil an einer DSLR, welches schnell kaputt gehen kann. Ich benutze zur Motivauswahl ausschließlich den Sucher. Motivauswahl im Display verfälscht nach meinem Empfinden eh die Bildaufteilung. Zur Bildqualität des Displays hat mich mein “Bauchgefühl” nicht verlassen. Ich habe die Bildqualität als eher durchschnittlich empfunden. Nach Einsicht in die technischen Daten wurde meine Gefühl bestätigt. Hier werden die Motive mit nur 270.000 Pixel ausgeliefert.
Videofunktion
Habe ich nicht getestet, sorry.
In der Praxis
Für jungfreuliche Einsteiger gibt es hier viele gute “Helpfutures”. So bietet die Nikon D5000 eine Vielzahl an Mitivprogrammen, die direkt über das oben angeordnete Parametereinstellrad ausgewählt werden können. Was mir persönlich hier fehlt, ist das LCD-Display auf der Oberseite, wie bei der Nikon D90. Ist aber wahrscheinlich auch nur Gewöhnungsache. Ebenfalls ein cooles Future für den “Newbie” sind die Bildeffekteinstellungen. Diese können wie bei der Nikon D90 zum bestehenden Bild ausgewählt werden. Nach Bestätigung des ausgewählten Effekts wird dieser dann zum Bild hinzugefügt und als eine weitere Kopie auf der Speicherkarte abgelegt. Ich persönlich nutze die Bildeffektbearbeitung nicht. Ansonsten hat Nikon der D5000 noch die D-Lighting-Funktion spendiert. Sie ermöglicht ein Aufhellen der dunklen Schattenbereiche im erstellten Foto. Da ich aber ausschließlich per Programm nachbearbeite, nutze ich auch diese Funktion nicht. Der AF (Autofokus) hat in Verbindung mit dem Kitobjektiv Nikkor 18-105mm VR nach meiner Meinung zügig die korrekten Einstellung ausgeliefert. Leider hatte ich zum Testzeitpunkt meine Ausrüstung nicht dabei, sonst hätte es an dieser Stelle noch ein Statement zur Zusammenarbeit mit dem Nikon AF S VR 70-300/4,5-5,6G IF-ED Objektiv gegeben.
Was mir noch in den Sinn kam, wenn ich dieses kleine D5000-Biest auf mein Manfrotto-Stativ schrauben würde, hätte ich mit Sicherheit nur eine eingeschränkte Funktion des schwenkbaren Displays, da nicht der volle Radius wahrgenommen werden kann. Habe ich aber aus o.g. Gründen jetzt nicht getestet.
Mein Fazit
Die kleine Nikon D5000 ist grundsätzlich eine gute Wahl. Die Bildergebnisse sind gut und können sich im “wahrsten Sinne des Wortes” sehen lassen. Wer sich auf die Urlaubs, Geburtstags- und Familienfotografie konzentriert, ist mit der D5000 sehr gut bedient. Wahrscheinlich wird die Käuferschicht auch mit den kleinen Mankos (kleiner Griffwulst, Schwenkdisplay) leben können. Wer mit der Zeit mehr möchte, wird sich mittelfristig umorientieren, weil die Möglichkeiten in der “ambitionierten Range” nach meiner Meinung schell ausgereizt sind. Hier fehlt dann doch die Performance.
Juni 28th, 2009 at 12:56
Das stimmt. Ich hatte die auch mal im Saturn in der Hand. Da mekrt man sofort schon den unterschied. Aber für alle die Nikon D90 Technik haben wollen und bei dennen das Geld nicht so locker sitzt bestimmt eine gute alternative.
Viele Grüße
Thomas
Juni 28th, 2009 at 17:45
@Thomas: …das ist Sie mit Sicherheit. Aber ich hab auch gemerkt, dass man mit etwas Know How schnell an die Performancegrenze stößt.
Viele Grüße,
Thorsten
BTW:
Zu Deine WP-Performance Problem – Versuche für “Dünnes” einen Loadbalancer zu bekommen, lass eine weitere 1:1 WP-Hombertho-Instanz auf einem zweiten Apache laufen und liefere statischen Content gecached aus. eaccelerator ist heute eigentlich Standard. Ansonsten kann ich Dir bei Interesse noch ein paar nerdige Configs zum Theme Apache mailen.