Stöckchen – Warum fotografiere ich überhaupt?
Die letzte Stöckchenaktion, die ich mitgemacht habe, war das Enten-Stöckchen im April 2009. Nun wirft man mir seit langer Zeit mal wieder ein Stöckchen, diesmal zum Thema Fotografie. Das Motto lautet – Warum fotografiere ich überhaupt? Micha, Betreiber des Blogs VOXS PHOTOGRAPHY, den ich bisweilen vorerst nur virtuell über unseren Fotoburschen-Blog kennengelernt habe, hat mir dieses Blog-Stöckchen zugeworfen. Initiator der ganzen Aktion ist Ivan, Blogbetreiber des Blogs BlogNotitz.de.
Warum fotografiere ich überhaupt?
Angefangen hat alles mit ca. 14 Jahren. Damals habe ich in der Schule einen Fotokurs belegt. Wir hatten dort eine Dunkelkammer und einen Teacher, ich glaube sein Name war “Schünemann”, der uns die Kunst der analogen Fotografie sehr nahe gebracht hat. Dazu gehörte der Bildaufbau, die Bildkomposition, die Belichtungstechniken bis hin zur Entwicklung mit dem damaligen Fotopapier von Ilford. Bei dem Schreiben der Marke Ilford kommt mir gleich wieder der Geruch der Dunkelkammer nebst der ganzen Fixierbäder in die Nase.
Und damit begann eigentlich ALLES! Zu meiner Konfirmation bekam ich meine erste Spiegelreflexkamera, eine Yashica FX-D Quartz und von meinem Vater eine Dunkelkammer, nebst aller Chemikalien und Dokumentationen. In den darauf folgenden Jahren wurden unzählige Papierfotos generiert und etliche Liter Fixierbäder verbraten. Die Liebe zum “sehen” und “suchen” der Motive hat mich nie Verlassen. Ich kann es schlecht beschreiben, aber es ist wie eine Sucht, die nie aufhört.
Heute ist diese Liebe zur Fotografie stärker denn je. Die Umstellung und Eingewöhnung in die digitale Fotografie ist mir nicht sehr schwer gefallen, da ich beruflich sehr viel mit Bits und Bytes zu tun habe. Die heutigen Möglichkeiten mit der digitalen Fotografie sind sehr groß und ermöglichen eine noch umfangreichere Umsetzung der eigenen Ideen und Kreativität. Für mich ist die Fotografie ein sehr, sehr schöner Ausgleich zum Alltag und zu meinem Job. Sobald ich mein Equipment eingepackt habe, mit dem Auto losfahre und meine Ideen umzusetze, stellt sich bei mir eine sehr schöne Entspannung ein. Ein weiteres Highlight ist der Community-Gedanke. Durch Social-Portale wie Facebook, Flickr, Twitter und auch das bloggen, habe ich tolle neue Leute kennengelernt, die meine Interessen, im Schwerpunkt die Fotografie, teilen. Hierdurch ist zum Beispiel das Blog Fotoburschen entstanden, welches von Moritz Habermann, Patrick Ludolph und mir betrieben wird.
Das sind nur einige Fakten und Punkte, warum ich fotografiere. Zum Abschluss sei noch gesagt: Nehme Dir Zeit für einen Shot und stelle den Spaß an der Fotografie immer in den Vordergrund. Unter Druck und Konkurrenzdenken geht meistens nicht viel!
Und nun möchte ich auf einen weiteren sehr guten ambitionierten Hobbyfotografen aus Hamburg hinweisen! Thorsten Faltings, den ich auf unserem Fotoburschen-Treffen im letzten Jahr kennengelernt habe. Jetzt auch gleich die Frage an Thorsten: “Und warum fotografierst du?”

Januar 16th, 2010 at 08:37
Sehr schön geschrieben. Der Fotokurs in der Schule muss echt Spass gemacht haben. Bei uns in der Schule gab’s höchstens mal Kochkurse
Kannst du das noch? Da ich ab und an noch analog fotografiere, überleg ich, ob ich nicht auch mal selber meine s/w Filme entwickeln sollte, aber irgendwie fehlt mir die Zeit dazu. Reizen würd es mich ja schon mal. Wenigstens die Entwicklung. Vergrößern oder digitalisieren lassen kann ich es ja immer noch in einem Labor.
Grüße aus Frankfurt
Ivan
Januar 23rd, 2010 at 21:37
Спасибо вам за статью, только почему не пишите продолжение?