Archive for the ‘IT’ Category

Google Buzz vs. Facebook und Twitter

Vor einigen Stunden hat Google einen neuen strategischen Facebook- und Twitter-Konkurrenten in Stellung gebracht. Wie schon vor einigen Monaten bei Google Wave, halte ich dieses Tool Google Buzz doch für eher fragwürdig.

Grundsätzlich finde ich die Erweiterung von Googlemail um Social-Fähigkeiten nicht schlecht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich Social-Media User die bereits in Netzwerken wie Facebook, Xing, Twitter, u. a. etabliert vertreten sind, jetzt die Felder verlassen und sich auf Google Buzz stürzen. Denn die Schnittstellen zu Flickr, Videos und anderem Zeugs bieten die aktuellen Social Media Riesen ebenfalls.

Nach einem ersten “look and feel” sehe ich für mich persönlich derzeit kein Feature, was mich dazu bewegen könnte, wegen Google Buzz nun einen Luftsprung machen müssen. Es bleibt also abzuwarten, was da noch kommt außer das Google jetzt auch noch als High End Hoster auftreten möchte… :wink:

Mozilla setzt nicht mehr auf Mac OS X 10.4

Mozilla sperrt den Tiger aus. Der Firefox 3.6 wird wohl der letze Firefox-Browser, der das Mac OS X 10.4 unterstützen wird. Die  zukünftigen Firefox Versionen unterstützen dann erst wieder ab  OS X 10.5.

Der Support für Mac OS X 10.4 wurde bereits im September 2009 eingestellt. Dennoch haben die Mozilla Entwickler den Code stillschweigend in der letzten Version belassen.  User, die unter Mac OS X 10.4 arbeiten, bleibt in Zukunft nur noch Safari 4, denn Googles Chrome setzt ebenfalls eine Version Mac OS X 10.5 voraus.

Blogger.com Blogs in WordPress importieren – Workflow

An diesem Wochenende durfte ich Bestandteil einer sehr netten Runde voller SEM’S und Webanalysten sein. Zwischenzeitlich kam eine interessante Frage hoch, die ich hier mal versuche zu beantworten. Wie importiere ich einen Blog von Blogger.com nach WordPress?

Zu erst sollte man sich einen Provider bzw. Hoster suchen, der anständige Hardware liefert und permanente Laufzeiten garantiert. Ist diese Aufgabe bewältigt, kann es eigentlich auch schon los gehen. Als erstes wird das WordPress mit der dazugehörigen MySql-Datenbank aufgesetzt. Diese Aufgabe kann relativ einfach bewältigt werden, da viele Provider das schon im “klickmich zusammen Verfahren” anbieten.

Nachdem das WordPress Blog erfolgreich installiert wurde, muss man sich für den Import von Blogger.com zu WordPress im Backend anmelden. Angekommen im WordPress-Backend, findet man eine Menüleiste im linken Contentbereich. Dort gibt es u.  a. den Menüpunkt “Werkzeuge”.

Als weiteren Untermenü- Punkt sollte zum Import “Daten importieren” ausgewählt werden. Hier bekommt man eine Auswahl angezeigt, die es ermöglicht, das Medium auszuwählen, aus dem importiert werden soll.

Grundvoraussetzung  eines Imports von Blogger.com nach WordPress ist ein Goolge-Konto. Ich glaube das ist bei der Person, die diese Frage gestellt hat, vorhanden. :wink:

Jetzt muss nur noch eine Autorisierung stattfinden (siehe Bild oben) und dann kann der Import starten. Für die Bilder gibt es ein weiteres WordPress Plugin, welches die Bilder aus dem Content der Bogger.com Instanz in ein WordPress Verzeichnis kopiert. Leider müssen interne und externe Verlinkungen händisch nachgepflegt werden. für eventuelle Weiterleitung (301) muss dann noch die .htaccess Datei angepasst werden. Bei großeren Import-Szenarien bleibt def. zu überlegen, ob der Aufwand sich lohnt. Wichtig zu erwähnen wäre vielleicht noch die Tatsache, dass die BlogSpot-Instanz unberührt bleibt. Ein Zeitaufwand für einen großen Import wie beispielsweise die Instanz  Web Analytics Inside würde ich pauschal mal 1,5 Tage veranschlagen, bis Template, Permalinks und Datenbank etc. valide angepasst sind. Nach meiner Erfahrung könnten noch individuelle Anforderungen hinzu kommen, dass ist aber Abhängig von den einzelnen WordPress- und Blogger.com-Instanzen.

Think about… :wink:

Validen HTML Code für Suchmaschinen und Browser liefern

Auf Grund der kommenden Änderungen in Sachen Suchmaschinen wird es noch wichtiger, dass eine HTML Seite validen HTML-Code für eine Suchmaschine liefert. Wie kann ich meine Seite validieren? Ich empfehle den W3C Markup Validation Service

Hierzu gibt es verschiedene Tools. Ich denke, dass so ziemlich jeder Webdeveloper mit einem Firefox-Browser unterwegs ist. Für den Morzilla Browser Firfox gibt hunderte von Plugins, die als AddOn installiert werden können. Ich nutze im Firefox u.  a. das Plugin “Webdeveloper 1.1.8″. Hier gibt es eine schöne Möglichkeit, den eigenen HTML Quelltext zu validieren. Die Validierungsmöglichkeit ist unter dem Menüpunkt Extras -> HTML Validieren platziert. An dieser Stelle kann aber auch CSS Code und Feeds validiert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist direkt im W3C Markup Validations Service die eigene Seite zu validieren. Hier gibt es drei arten der Validation

1. Validate by direct input – Quellcode direkt per copy and paste validieren

2. Validate by Fileupload – die erstellte HTML Datei direkt hochladen und validieren

3. Validate by URL – die URL der zu validieren Seite angeben

Nach einer Validierung des HTML Quelltextes werden die Fehler im Code sichtbar und können “Step by Step” abgearbeitet werden. Für die Zukunft wird sich der Aufwand lohnen. Wer scharf auf eine Zertifikation ist, der kann sich

Valid XHTML 1.0 Transitional

oder

Valid XHTML 1.0 Transitional

Stempel setzten. Der wird allerdings nur ausgeliefert, wenn die HTML-Seite Fehlerfrei validiert ist. Siehe Bild oben… :wink:

HTML5 aus SEO-Sicht

Grundsätzlich lag in der HTML 4.01 Periode der Schwerpunkt auf der Darstellung von statischem Content. HTML5 wird in den kommenden Perioden zunehmend mediealen- und dynamischen Content darstellen können.

Ich stelle mir natürlich die Frage, wie es sich zukünftig in Sachen SEO und HTML5 verhalten wird. Hierzu habe ich ein paar Gedanken, denen ich mal freien Lauf lassen möchte. Nach meinen Recherchen und bisherigen Informationen wird sich das Boxmodell durch die neuen HTML5- Strukturen erledigt haben. Angenommen wir haben aus SEO-Sicht eine WordPress- oder TYPO3 Seite mit einer Sitebar, so wurde diese mit einem DIV Container beispielsweise mit <div id=”side”></div> via CSS strukturiert und platziert.

In HTML5 stellt neue eigene Strukturelemente bereit. So wird eine Sitebar in HTML mit dem Element aside platziert. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung könnte es jetzt noch interessanter werden, weil der Content durch die neuen Strukturelemente klarer klassifiziert werden könnte. Das wiederum würde sich auch mit dem aktuellen Thema “Ladezeiten” einer HTML Seite decken. Liefere ich also durchstrukturierten Quellcode für eine Suchmaschine aus, so ist diese in der Lage, klassifiziert und strukturiert zu crawlen.

Fazit

Für mich ist zukünftig interessant zu wissen, welche Gewichtung die einzelnen HTML5 Elemente aus Sicht einer Suchmaschine bekommen werden und lohnt sich mittelfristig ein Umstieg auf HTML5. Fakt ist aber, dass der Einsatz von HTML5 derzeit noch keine Auswirkungen auf das Ranking einer HTML  Seite zu haben scheint.

Pagerank – Mythos oder Schwanzverlängerung

Seit es Suchmaschinen wie Google, Yahoo und seit einiger Zeit auch Bing gibt, ist um den Mythos Pagerank in den vergangenen Jahren eine ganze Industrie gewachsen. So möchte natürlich jeder in den SERP’s ganz oben in den Top 10 stehen.

Ein weiterer Indikator ist der sogenannte Pagerank, auch genannt PR. Je höher der Pagerank (Pagerank-Skala 1-10) einer Seite ist, desto gewichtiger ist diese Seite für die Suchmaschine Google. Der Pagerank setzt sich u.  a. aus dem Pagerank anderer Seiten zusammen, die auf diese Seite zurück verlinken. Bekomme ich also einen Backlink von eine PR 5 Seite mit dem Atribut “follow” auf meine Seite, so wird meine Seite durch diesen Backlink aus Google-Sicht aufgewertet und könnte somit in den SERP’s weiter vorn gefunden werden. Soweit denke ich für viele nichts neues. Es gibt hierzu noch weitere Faktoren, so können Unterseiten einer Startseite einen anderen PR also Pagerank aufweisen, als die eigentliche Startseite. Dazu aber in einem evtl. weiteren Post später mal mehr.

In den vergangenen Perioden hat sich hinsichtlich Pagerank so einiges bei Google getan. Es scheint, dass der PR einer Seite nicht mehr allein der Gewichtungsfaktor einer Seite zu sein scheint. Ich habe in den vergangenen Wochen am eigenen Leib erfahren müssen, dass verschiedene Seiten trotz PR 3 und PR 4 in den SERP’s (Suchergebnissen) abgefallen sind.

Vielmehr schein es seit neuestem wichtig zu sein, dass eine Seite von einem Crawler schnell gescannt werden kann, dass der Content individuell ist und das die Seite weitgehend valide ist. Es sollten per W3C Validator nicht mehr wie 10 Fehler (…eigentlich schon 10 Fehler zu viel!) vorhanden sein, gleichwohl das früher auch schon so war. Optimal wären natürlich null Fehler. Bedeutet, je valider der Code ist, je schneller die Ladezeit einer Seite und um so schneller können die Crawler einer Suchmaschine Content scannen. Hierzu (Ladezeiten einer Seite) gibt es mehrere Möglichkeiten. Javascript komprimieren, aus dem Header bedingt entfernen und in den Footer verbannen, CSS komprimieren, bei statischem Content ein vernünftiges Cashing und noch einiges mehr. Weiterhin sollte auf das Umfeld einer Website geachtet werden. Sprich, bekomme ich Backlinks von Seiten, die u. a. guten Content liefern und bei Google beispielsweise nicht auf der Abschussliste stehen.

Fazit

Mein Erfahrungswert: wenn mir jemand erzählt, hey guggst Du, hier meine Seite hat beispielsweise einen PR 4, den werde ich belächeln. Denn PR  allein ist nicht mehr nur relevant für ein gutes Ranking in den SERP’s, eher ist es ein wenig Mythos und/oder eine Schwanzverlängerung. :wink:

Abschließend

Es gibt natürlich noch viele weitere Faktoren, die zu beachten sind, um in den Suchergebnissen einer Suchmaschine weit nach vorn zu kommen. Man findet im WWW genügend brauchbares und unbrauchbares Zeugs! Ich musste das aber mal loswerden, weil mir diese Aussage Pagerank oft genug vorgehalten wird. So…! :cool:

4. Linux-Informationstag Oldenburg

Der vierte Oldenburger Linux-Informationstag startet mal wieder am 13. Februar  2010 von 11.00 – 18.00 Uhr in den Räumen der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein umfassendes Vortragsprogamm und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu den Ausstellern und Dozenten.

Wer sich zum Thema OpenVPN informieren möchte, der sollte sich den Vortrag von Felix Kronlage, GF der Fa. bytemine GmbH anhören. Felix Kronlage bietet mit seinem Team, den byteminers, individuelle Solutions in den Bereichen Dienstleistungen, Produkte und Support rund um Unix/Linux an.

Felix Kronlage berichtet auf seinem bytemine-blog:

“Ich werde einen Vortrag zum Thema OpenVPN halten. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt hierbei auf Einsatzszenarien abseits von “08/15” Setups. So behandelt der Vortrag unter anderem auch die Authentifizierung gegen LDAP”

Ich werde auch vor Ort sein, allerdings nur als Besucher. Mein Interesse gilt u. a. an diesem Tag dem System-Monitoring. Hierzu gibt es einen Vortrag zum Thema Nagios. Nagios ist eine Monitoring-Lösung für die Überwachung einfacher bis komplexer Systemumgebungen. Da ich bisher nur mit dem Monitoring-System Cacti gearbeitet habe, bietet sich ein Besuch zu einem Nagios-Vortrag an. :wink:

Flash oder HTML5 und der IE6 gehört in die Tonne!

Seit kurzem ist nun das iPad von Apple raus und schon gehen die ersten Diskussionen los. Apple wird mit dem iPad und weiteren Apple-Produkten in Zukunft kein Adobe Flash mehr unterstützen. Könnte mir aber auch vorstellen, dass Steve Jobs sich da vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster lehnt.

Das würde auch bedeuten, dass Adobe so einiges in Sachen Flash-CS4 Entwicklungen einstampfen muss. Mir persönlich ist es relativ egal. Wenn Flash nicht mehr die Zukunft sein sollte, dann lass ich eben die relevanten Applikationen im zukünftig kommenden HTML5 abbilden. Ein geniales Beispiel für die Unterstützung von Audio- und Video liefert hierfür die Seite Daylimotion. Zwar wird der neue offene Standard noch nicht von allen Browser zu 100% unterstützt, denke aber , dass es nicht mehr lange dauern wird.

Ein weiterer Vorsatz, den ich mir für 2010 vorgenommen habe ist der, dass von ich von Haus aus bei einer Entwicklung in Sachen HTML und CSS keine Rücksicht mehr auf den Browser IE6 nehmen werde. Es sei denn, ein zahlender Kunde möchte den IE6 berücksichtigt haben. Meine VM , die bisher für IE6-Tests ihren Dienst verrichtet hat, habe ich schon mal ganz provokativ gelöscht – Basta! :cool:

Linux Debian Etch 4.0 – Support läuft aus!

Drei Jahre ist es nun her, dass die Linux Distribution Debian mit dem Codenamen Etch erschienen ist. Die Core-Entwickler versorgen diese Linux Distro leider nur noch bis zum 15 Februar 2010 mit Security-Patches. Noch ausstehende und angekündigte Patches werden bis zum 15 Februar 2010 ausgeliefert. Seit einem Jahr verrichtet jetzt der Nachfolger mit dem Codenamen Lenny seinen Dienst. Linux Debian 4.0 war Anfang April 2007 erschienen und hatte seit dieser Zeit ein Kernel-Update erhalten. Wer also eigene Root-Server betreibt, sollte jetzt langsam auf die mittlerer Weile stabile Linux Lenny Distribution umstellen.

Eine Liste der noch angekündigten, bzw. ausgelieferten Sicherheitsupdates können auf security.debian.org eingesehen werden.

Apple – MacBook Pro oder MacBook Air

Seite einiger Zeit denke ich über den Kauf eines Apple MacBook nach. Die Bedürfnisse liegen klar auf der Hand. Ich muss damit programmieren und Bilder bearbeiten können. So ist also Performance aber auch Grafik gefragt.

MacBook Pro

Bei dem MacBook Pro würde für mich folgende Variante in Frage kommen:

15″: 2.8GHz

  • Intel Core 2 Duo Prozessor
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 500 GB Festplatte
  • SD card slot
  • Integrierte Batterie mit bis zu 7 Stunden Laufzeit
  • NVIDIA GeForce 9400M + 9600M GT mit 512MB

MacBook Air

Bei dem MacBook Air würde folgende Konfiguration in Frage kommen:

2,13GHz

  • Intel Core 2 Duo-Prozessor mit 1066 MHz Frontside-Bus
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • 128 GB Solid-State-Festplatte1
  • NVIDIA GeForce 9400M-Grafikprozessor

Für das MacBook Air würde hingegen das schöne flache Design sprechen.

Wie seht Ihr das? Könntet Ihr mir Eure Erfahrungen hinsichtlich der genannten MacBooks mitteilen. Ich bin mir wirklich nicht sicher, für welches Modell ich mich entscheiden soll, gleichwohl die Tendenz in Richtung Performance geht.