Archive for the ‘SEO’ Category

Validen HTML Code für Suchmaschinen und Browser liefern

Auf Grund der kommenden Änderungen in Sachen Suchmaschinen wird es noch wichtiger, dass eine HTML Seite validen HTML-Code für eine Suchmaschine liefert. Wie kann ich meine Seite validieren? Ich empfehle den W3C Markup Validation Service

Hierzu gibt es verschiedene Tools. Ich denke, dass so ziemlich jeder Webdeveloper mit einem Firefox-Browser unterwegs ist. Für den Morzilla Browser Firfox gibt hunderte von Plugins, die als AddOn installiert werden können. Ich nutze im Firefox u.  a. das Plugin “Webdeveloper 1.1.8″. Hier gibt es eine schöne Möglichkeit, den eigenen HTML Quelltext zu validieren. Die Validierungsmöglichkeit ist unter dem Menüpunkt Extras -> HTML Validieren platziert. An dieser Stelle kann aber auch CSS Code und Feeds validiert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist direkt im W3C Markup Validations Service die eigene Seite zu validieren. Hier gibt es drei arten der Validation

1. Validate by direct input – Quellcode direkt per copy and paste validieren

2. Validate by Fileupload – die erstellte HTML Datei direkt hochladen und validieren

3. Validate by URL – die URL der zu validieren Seite angeben

Nach einer Validierung des HTML Quelltextes werden die Fehler im Code sichtbar und können “Step by Step” abgearbeitet werden. Für die Zukunft wird sich der Aufwand lohnen. Wer scharf auf eine Zertifikation ist, der kann sich

Valid XHTML 1.0 Transitional

oder

Valid XHTML 1.0 Transitional

Stempel setzten. Der wird allerdings nur ausgeliefert, wenn die HTML-Seite Fehlerfrei validiert ist. Siehe Bild oben… :wink:

HTML5 aus SEO-Sicht

Grundsätzlich lag in der HTML 4.01 Periode der Schwerpunkt auf der Darstellung von statischem Content. HTML5 wird in den kommenden Perioden zunehmend mediealen- und dynamischen Content darstellen können.

Ich stelle mir natürlich die Frage, wie es sich zukünftig in Sachen SEO und HTML5 verhalten wird. Hierzu habe ich ein paar Gedanken, denen ich mal freien Lauf lassen möchte. Nach meinen Recherchen und bisherigen Informationen wird sich das Boxmodell durch die neuen HTML5- Strukturen erledigt haben. Angenommen wir haben aus SEO-Sicht eine WordPress- oder TYPO3 Seite mit einer Sitebar, so wurde diese mit einem DIV Container beispielsweise mit <div id=”side”></div> via CSS strukturiert und platziert.

In HTML5 stellt neue eigene Strukturelemente bereit. So wird eine Sitebar in HTML mit dem Element aside platziert. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung könnte es jetzt noch interessanter werden, weil der Content durch die neuen Strukturelemente klarer klassifiziert werden könnte. Das wiederum würde sich auch mit dem aktuellen Thema “Ladezeiten” einer HTML Seite decken. Liefere ich also durchstrukturierten Quellcode für eine Suchmaschine aus, so ist diese in der Lage, klassifiziert und strukturiert zu crawlen.

Fazit

Für mich ist zukünftig interessant zu wissen, welche Gewichtung die einzelnen HTML5 Elemente aus Sicht einer Suchmaschine bekommen werden und lohnt sich mittelfristig ein Umstieg auf HTML5. Fakt ist aber, dass der Einsatz von HTML5 derzeit noch keine Auswirkungen auf das Ranking einer HTML  Seite zu haben scheint.

Pagerank – Mythos oder Schwanzverlängerung

Seit es Suchmaschinen wie Google, Yahoo und seit einiger Zeit auch Bing gibt, ist um den Mythos Pagerank in den vergangenen Jahren eine ganze Industrie gewachsen. So möchte natürlich jeder in den SERP’s ganz oben in den Top 10 stehen.

Ein weiterer Indikator ist der sogenannte Pagerank, auch genannt PR. Je höher der Pagerank (Pagerank-Skala 1-10) einer Seite ist, desto gewichtiger ist diese Seite für die Suchmaschine Google. Der Pagerank setzt sich u.  a. aus dem Pagerank anderer Seiten zusammen, die auf diese Seite zurück verlinken. Bekomme ich also einen Backlink von eine PR 5 Seite mit dem Atribut “follow” auf meine Seite, so wird meine Seite durch diesen Backlink aus Google-Sicht aufgewertet und könnte somit in den SERP’s weiter vorn gefunden werden. Soweit denke ich für viele nichts neues. Es gibt hierzu noch weitere Faktoren, so können Unterseiten einer Startseite einen anderen PR also Pagerank aufweisen, als die eigentliche Startseite. Dazu aber in einem evtl. weiteren Post später mal mehr.

In den vergangenen Perioden hat sich hinsichtlich Pagerank so einiges bei Google getan. Es scheint, dass der PR einer Seite nicht mehr allein der Gewichtungsfaktor einer Seite zu sein scheint. Ich habe in den vergangenen Wochen am eigenen Leib erfahren müssen, dass verschiedene Seiten trotz PR 3 und PR 4 in den SERP’s (Suchergebnissen) abgefallen sind.

Vielmehr schein es seit neuestem wichtig zu sein, dass eine Seite von einem Crawler schnell gescannt werden kann, dass der Content individuell ist und das die Seite weitgehend valide ist. Es sollten per W3C Validator nicht mehr wie 10 Fehler (…eigentlich schon 10 Fehler zu viel!) vorhanden sein, gleichwohl das früher auch schon so war. Optimal wären natürlich null Fehler. Bedeutet, je valider der Code ist, je schneller die Ladezeit einer Seite und um so schneller können die Crawler einer Suchmaschine Content scannen. Hierzu (Ladezeiten einer Seite) gibt es mehrere Möglichkeiten. Javascript komprimieren, aus dem Header bedingt entfernen und in den Footer verbannen, CSS komprimieren, bei statischem Content ein vernünftiges Cashing und noch einiges mehr. Weiterhin sollte auf das Umfeld einer Website geachtet werden. Sprich, bekomme ich Backlinks von Seiten, die u. a. guten Content liefern und bei Google beispielsweise nicht auf der Abschussliste stehen.

Fazit

Mein Erfahrungswert: wenn mir jemand erzählt, hey guggst Du, hier meine Seite hat beispielsweise einen PR 4, den werde ich belächeln. Denn PR  allein ist nicht mehr nur relevant für ein gutes Ranking in den SERP’s, eher ist es ein wenig Mythos und/oder eine Schwanzverlängerung. :wink:

Abschließend

Es gibt natürlich noch viele weitere Faktoren, die zu beachten sind, um in den Suchergebnissen einer Suchmaschine weit nach vorn zu kommen. Man findet im WWW genügend brauchbares und unbrauchbares Zeugs! Ich musste das aber mal loswerden, weil mir diese Aussage Pagerank oft genug vorgehalten wird. So…! :cool:

Bloggen, Fotografieren, Communitys und Zeitmanagement

Wer sich mit dem Bloggen, dem Fotografieren und den dazugehörigen Communitys in seiner Freizeit beschäftigen möchte, der benötigt ein strammes Zeitmanagement. Und genau hier stelle ich mir derzeit die Frage, wie ich es am besten umsetze.

Das Bloggen

Einen WordPress Blog  installieren sollte in der heutigen Zeit für einen Standardanwender kein Problem mehr sein. Viele Provider bieten an dieser Stelle schon One-Klick Installationen an, welche eine MySql Datenbank und das dazugehörige WordPress generieren.

Und genau danach fängt der steinige Weg auch schon an. Man sollte sich genau überlegen, über was man schreiben möchte, in welcher Frequenz man bloggen möchte und welche Zielgruppen ich ansprechen möchte. Mir war es zu Anfang noch völlig unklar, über was ich schreiben soll. Hauptsache einen Blog. Eine weitere interessante Tatsache ist die, dass man in der ersten Zeit völlig für sich allein schreib, weil das Blog nicht bekannt genug ist und Google hier an dieser Stelle noch nichts indexiert hast. Hier ist also Kontinuität und Geduld gefragt.

Es gilt also das eigene Blog bekannt zu machen. Hierzu bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Zum einen würde ich in verschiedenen Blogs Posts kommentieren. Wichtig hierbei ist, darauf zu achten, dass sinnvolle Kommentare zum Thema abgegeben werde und nicht nur einfach Spam, frei nach dem Motto: “Hallo ich hab da auch ein Blog, schau mal vorbei”. Zum zweiten gibt es verschiedene Plattformen wie zum Beispiel Technorati, Bloggerei oder auch Blogping, bei denen der eigene Blog angemeldet werden kann. Und zu guter letzt gibt es noch das Vitamin “B”, soll bedeuten, vielleicht gibt es ja im eigenen Bekannten- oder Freundeskreis schon einen Blog, der seit einigen Jahren hinsichtlich Bekanntheitsgrad und  Suchmaschinen ein gutes “Standing” besitzt. Über so einen Blog kann ein neuer Blog natürlich gepuscht und publiziert werden.

Fotografie

Viele Blogger sind auch gleichzeitig Hobby- oder Berufsfotografen und fotografieren mit Leidenschaft. Einer davon ist Paddy, Autor des Blogs neunezehn72.de Paddy fotografiert in seiner Freizeit leidenschaftlich – und das sogar wirklich hervorragend! Er ist ein Beispiel dafür, wie das Bloggen und Fotografieren wirklich hervorragend zusammenpassen. Das Blogger auch fotografieren, liegt natürlich in der Natur der Sache. Es gibt keine effektivere Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über das Fachliche  auszutauschen. Des Weiteren könne die erstellten Fotos gleich im eigenen Blog oder auf Fotoportalen mit Social-Charakter wie beispielsweise Flickr bereitgestellt werden. Eine bessere Werbung gibt es nun mal nicht.

Communitys

An dieser Stelle minimiere ich mal den Community-Gedanken nur auf das Bloggen und Fotogtrafieren. Auch hier wird eine gewisse Zusammengehörigkeit geschürt, halt das Community-Denken. Es bilden sich Gruppen in den verschiedensten Social Networks wie beispielsweise Twitter oder Flickr. In den Communitys  sehe ich für mich persönlich den Sinn, Wissen weiter zu geben oder auch Wissen zu erklangen. Des Weiteren haben sich in der Vergangenheit durch Communitys und Blogs immer wieder neue Treffen und Bekanntheiten oder auch Freundschaften entwickelt. In meinen Augen ein weiterer angenehmer Nebeneffekt.

Zeitmanagement

Zum Abschluss ein Thema, das Zeitmanagement. Und hier bekomme ich derzeit echte Probleme. Ich weiß nicht, wie es Euch so geht, aber in den letzten Wochen war weder ausreichend Zeit für die Fotografie, das Bloggen oder auch das Twittern vorhanden. Und ich habe derzeit den Eindruck, dass hierdurch Gemeinschaftsprojekte und auch der Community-Gedanke darunter stark leiden. Ich versuche immer wieder ein wenig Zeit frei zu schaufel, doch derzeit gelingt es nicht wirklich.

Leider zeigt sich mein Berufsalltag nicht wirklich freizeitorientiert! Derzeit stelle ich mir hin und wieder die Frage, ob ich mir die falschen Hobbys ausgesucht habe, oder wie ich am effektivsten mein Zeitmanagement organisiere. Die ganze Situation geht derzeit auch zu lasten der eigenen Kreativität. Und das wirkt sich natürlich auf das Bloggen und das Fotografieren sehr stark aus.

Fazit

Ich bin ernsthaft auf der Suche nach einem Zeitmanagement, welches mir erlaubt, zumindest ein- bis zweimal die Woche einen guten Post auf den relevanten Blogs zu veröffentlichen und ein paar gute Fotos zu erstellen. Wie schaut es bei Euch aus? Mit welchen Mitteln schaufelt Ihr Euch ein bisschen Zeit frei, um Ideen zum Schreiben und Fotografieren zu bekommen?

Google Blog Search – nach 60 Minuten Platz 7!

Und ich so Yheeaa! Einige von Euch haben es in den letzte Tagen ja schon mitbekommen. Ich habe diesen Blog mal etwas aufgeräumt und hinsichtlich Google und anderen Suchmaschinen optimiert. Heute greifen nun die ersten Maßnahmen. Das Pagespeed-Diagramm im Google Webmastertool schaut richtig geil aus und die Ladezeiten der Seite konnte ich drastisch verringern. Eine zweite Prüfung über den Firebug via Pagespeedtool bestätigen das Speeddiagramm im Google Webmastertool. Auch die Crawling-Zeiten sind mal so richtig in den Keller gegangen.  Hinzu kommen einige Modifikationen des Templates. Heute präsentiert sich das ersten positive Ergebnis:

Nach einer Stunde mit dem Keyword Alstereisvergnügen auf Platz 7! Das ist im Google Blog Search zwar nicht ganz so schwer, wenn ich aber bedenke, dass aus SEO Sicht der Blog seit einigen Wochen durch das vorherige Template quasi tot war, ist das dann doch wieder eine schöner Lichtblick!

SEO Ranking Faktoren – Seiten Ladezeiten

Ein weiterer Ranking Faktor in den SERPS scheint aktuell die Ladezeit einer Seite zu sein. Messen kann man das ganz einfach mit dem Firefoxplugin Firebug! Wie kann ich also meine Ladezeit der Webseite verringern? Das kommt aktuell erstens auf das CMS an und zweiten auf das Fahrgestell (Apache, Lighttpd, etc), auf dem die Seite läuft.  Aktuell habe ich mal Eines mit Rrfolg ausprobiert:

Script verlagern

Aus SEO-Sicht macht es Sinn, den eigentlich relevanten Content für die Crawler so nah wie möglich an den HEADER zu bekommen. Wenn man sich aber mal eine Standard WordPress-Installation anschaut, in der viele Plugins installiert sind, dann sitzt der relevante Content alles andere als direkt unter dem Header. Es macht also Sinnt, das ganze Javascript-Gerümpel aus dem Header zu entfernen und in den Footer zu verbannen! Aber Achtung: Schaut euch die Includes genau an, es kann sein, dass zum Beispiel ein Javascript für ein Menue erst geladen werden muss, bevor die Seite aufgebaut wird. Diese Scripte bitte im Header belassen.

Auslager Clouding

Eine weitere Möglichkeit ist das Auslagern von Funktionen, statischem Content und Code. Patrick hat hierzu schon einen Interessanten Bericht über verschiedenen Google-Apps geschrieben. Hier muss dann nur darauf geachtet werden, was ich an wichtigen Daten den Google-Apps zur Verfügung stelle.

Fazit

Wer also mit Seiner Seite weit vorn in den SERPS erscheinen möchte, der Sollte auch an die Ladezeiten seiner Seite denken!

SEO Ranking Faktoren – personalisierte SERPS

Seit kurzem schwirrt mal wieder eine interessante Aussage in der SEO-Szene durch die Gegend. Künftig soll jeder Google User individuelle Suchergebnisse bekommen, obwohl er nicht eingeloggt ist. Das wiederum würde die bisherigen Optimierungsstrategien hinsichtlich Ranking und SERP’S einiger Suchmaschinenoptimierer durcheinander rütteln. :wink:

Nach meinem Wissen wird derzeit von Google nicht nur die Seite selbst betrachtet, sondern auch ihr Umfeld. Das würde für einen SEO doch bedeuten, dass die Optimierungen nicht nur in Richtung OnPage-  sondern mehr und mehr auch in Richtung OffPage Optimierung gehen sollte. Sprich, autorisierte Backlinks von relevanten Seiten. Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege, aber dann sollten die folgende Faktoren in Betracht gezogen werden:

Backlinkpopularität

Um so mehr populäre Backlinks von fetten und “sauberen” Seiten kommen, desto besser das Ranking in den SERP’S. Könnte mir auch gut vorstellen, dass der Linktext des Backlinks eine wichtige Rolle hierbei spielen könnte!

Content und Keywords

Der Content scheint mehr dennje aktuell zum zentralen Stellenwert zu wachsten. Ich denke, hier sollte Keywords schlau und strategisch implementiert werden. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass diese zum H1 TAG passen. Mit Sicherheit gibt, außer den genannte zentralen Punkten, da noch eine ganze Menge mehr, was zu beachten ist.

Fazit

Ich denke hier muss in Zukunft eine ganze Menge Kreativität an den Tag gelegt werden, damit der gewünschte Effekt trotz personalisierter SERPS eintritt, gleichwohl man die bereits langjährigen Optimierungstechniken weiterhin im Auge behalten sollte.